Acht Kirchen und kirchliche Gemeinschaften arbeiten
in der 1981 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
in Konstanz (ACK) zusammen. Fundament dafür sind die Bibel
und das Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel (381).
Seit ihrer Gründung weiß die Arbeitsgemeinschaft Christlicher
Kirchen (ACK) in Konstanz sich einem vierfachen Ziel verpflichtet:
- Sie bemüht sich um eine geistliche und theologische Grundlegung
ökumenischer Zusammenarbeit.
- Sie sorgt für authentische Information über ihre Mitglieder.
- Sie ist bestrebt, ein Klima zwischenkirchlichen Vertrauens zu
schaffen, ökumenisches Bewusstsein zu bilden und zu vertiefen
und gemeinsame Verantwortung wahrzunehmen.
- Sie entwickelt, fördert und koordiniert ökumenische
Initiativen und Aktionen in ihrem Bereich.
Die Beschäftigung mit dem einen Wort Gottes, wie es uns in
Jesus Christus bezeugt wird, und das gemeinsame Beten haben verbindende
Kraft. Das gemeinsame Gebet ist die Seele der ökumenischen
Bewegung.
In den Delegiertenversammlungen wird der gemeinsame Auftrag begleitet
und durchdacht. In einer Reihe wichtiger öffentlicher Fragen
konnten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
gemeinsam sprechen und handeln. So sucht die ACK ihre Grundordnung
zu erfüllen, in der es heißt:
„Die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Konstanz
verbundenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften wollen ihrer
Gemeinsamkeit im Glauben an den einen Herrn Jesus Christus, der
Haupt der Kirche und Herr der Welt ist, in Zeugnis und Dienst gerecht
werden – zur Ehre Gottes, des Vaters und des Sohnes und des
Heiligen Geistes.“
Die jährliche gemeinsame Veranstaltung der ACK ist der Ökumenetag,
jeweils am zweiten Donnerstag im Oktober.
Mitglieder der ACK Konstanz sind zur Zeit:
- Katholische Kirchengemeinde der Alt-Katholiken Konstanz
- die im römisch-katholischen Dekanat Konstanz zusammengefassten
Kirchengemeinden:
- Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)
- die evangelischen Kirchengemeinden im Stadtgebiet Konstanz
einschließlich Allensbach und Reichenau:
- Evangelisch-Methodistische Kirche
- Evangelisch-Lutherische Markus-Gemeinde Konstanz (SELK)
- Russisch-Orthodoxe Gemeinde Hl. Prokopius
- Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde
Die Delegierten der ACK vertreten die einzelnen Mitgliedskirchen
und treffen sich monatlich zu einem ökumenischen Abendgebet
in der Krypta des Münsters ULF und zur anschließenden
Sitzung im Kolpinghaus.
Auf einer separaten Seite finden Sie die Satzung
der ACK Konstanz. Sie bildet die Grundlage der Zusammenarbeit
der Kirchen und religiösen Gemeinschaften.
Geschichte:
Im Jahre 1977 wurde von den Mitgliedern des 1970 gegründeten
ökumenischen Arbeitskreises ein erster Entwurf einer Satzung
zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)
in Konstanz erarbeitet und den gewählten Organen der Kirchengemeinden
vorgelegt. Die eigentliche Gründungsversammlung fand am 09.
April 1981 im Kolpinghaus statt.
Leiter der Versammlung war der evangelische Dekan Schneider.
Erster Vorstand: 1. Vors. Pfarrer Karl Harrer (alt-katholische Kirche),
Stellv. Pfarrer Wenzel (röm.-kath. Kirche), Stellv. Frau Körner
(evangelische Kirche)
Nach ihrer Gründung sind auch die beiden Orthodoxen Gemeinden
Mitglieder der ACK geworden.
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