20. und 21 Januar 2017

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Konstanz traf sich am 20. und 21. Januar 2017 zur diesjährigen Klausurtagung auf der Insel Reichenau.

Die geistliche Einführung befasste sich mit der Jahreslosung „Gott spricht: Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in Euch“. Die Losung wurde als Ausdruck eines von Gott geschenkten Neubeginns verstanden, der uns neue Kraft und Orientierung gibt. Die Diskussion konzentrierte sich auf das Selbstverständnis der ACK-Delegierten und ihre Rückkopplung in die Gemeinden. Die Delegierten sahen in der Arbeitsgemeinschaft ein wichtiges Bindeglied zwischen den christlichen Kirchen, viele beklagten aber das mangelnde Interesse ihrer Gemeinden an der Ökumene. Sie wünschten sich eine gezielte Unterstützung durch die ACK.

Es bestand Einigkeit, dass die ACK durch konkrete Aktionen als lebendige Gemeinschaft sichtbar sein muss, die die christlichen Kirchen in Konstanz, Allensbach und Reichenau in ihrer Vielfalt zusammenführt. Über diese Aktivitäten ist dann auch regelmäßig zu berichten. So wird die ACK das monatliche Friedensgebet in der Pauluskirche fortführen (jeden dritten Freitag um 19 Uhr), am Pfingstmontag soll ein ökumenischer Gottesdienst stattfinden und im Lutherjahr 2017 sind diverse Veranstaltungen geplant: Am 7. Juli ein Vortrag zu Thomas Blarer als Konstanzer Reformator in der Petrus und Paulus-Gemeinde, am 8. Juli ein ganztägiger Reformationsgedenktag in der Lutherkirche und Altstadt, am 10. Oktober ein ökumenischer Umzug mit Martinsspiel auf dem Münsterplatz, am 31. Oktober ein Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum und die H-Moll-Messe von Bach in der Lutherkirche und am 11. November ein Umzug mit Feiern im Konzil und Münster zur Wahl von Papst Martin V. in Konstanz. Außer diesen Veranstaltungen gibt es ökumenische Partnerschaften und Kreise in einzelnen Stadtteilen wie Petershausen und Staad/Allmannsdorf, die die Zusammenhalt der Christen fördern. Die Konstanzer ACK wird dieses Anliegen weiter engagiert verfolgen und freut sich über jede Unterstützung aus den Gemeinden und der Öffentlichkeit.

Uwe Gundrum, Lutherpfarrei